RHEINE. Der Verein Historische Altstadt Rheine (HAR) hat mit der Restaurierung des Gebäudes Münstermauer 27 nicht nur ein besonderes Denkmal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch das Leben der „kleinen Leute“ in den vergangenen Jahrhunderten wurde mit vielen Details aufgearbeitet. Aktuell ist noch die Ausstellung „Weddige und die kleinen Leute“ in Ergänzung zur großen Falkenhof-Weddige-Ausstellung im Haus Münstermauer 27 zu sehen, und zwar bis zum 29. April.
Das Thema des Wandels in der Mitte des 19. Jahrhunderts steht nun auch im Mittelpunkt einer Zeitreise in Form einer historisch-literarischen Stunde unter dem Titel „Sehn‘ ich mich nach Dir o Rheine“. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Rheine am 19. April (Sonntag) um 17 Uhr im Heimathaus Hovesaat statt.
Damit soll das Thema Heimatgeschichte, ein gemeinsames Anliegen von Heimatverein Rheine und dem Verein Historische Altstadt Rheine, vertieft werden. Die Literarische Bühne, Otto Pötter und Usch Hollmann präsentieren vergnügliche und nachdenklich machende Texte über Rheine und seine Bewohner um 1850. Der Bogen spannt sich von Carl Weddiges Sehnsucht nach Rheine bis zum Armenbericht des Jahres 1832, über „Hüser krüß und quiär“, zur bekannten Lisbeth, die sich über das Plumpsklo im Mauerhaus so ihre Gedanken macht. Durch das Programm führt Angelika Pries.
Eintrittskarten (Einlass ab 16.30 Uhr mit freier Platzwahl) können vorab bei Rheine. Tourismus. Veranstaltungen e. V. (R.T.V.) Rheine Bahnhofstr. 14 erworben werden. Eintrittspreis: 8 Euro. Eine Tageskasse ist nicht vorgesehen. Kostenfreie Parkgelegenheiten sind in der Umgebung des Hauses vorhanden.