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Beschauliches Enschede

Wir fahren gerne mal nach Enschede. Hier pulsiert das Leben, die Menschen sind interessant und die Geschäfte sind spannend. Dass Enschede aber auch ruhige Seiten hat, erlebten wir heute in der Jakobuskerk..

Die prächtigen Bögen, Winkel und Nischen sowie der besondere Lichteinfall in der Architektur der achteckigen St. Jacobuskerk machen diese Kirche zu einer der schönsten von Enschede.

1931 erhielten die Architekten H.W. Valk und J.M. Sluymer den Auftrag eine römisch-katholische Kirche (St. Jacobus de Meerdere = Jakobus der Ältere) zu entwerfen. An der Südseite des „Grote Markt“ stand früher die gleichnamige Kirche aus dem Jahr 1841/42 nach dem Entwurf von Kram. Diese Kirche brannte in dem verheerenden Großbrand von 1862 völlig aus. 1863 wurde nach dem Entwurf von Van de(n) Brink eine neugotische, dreischiffige Basilika gebaut. Diese St. Jacobus-Kirche musste in den 20er Jahren ersetzt werden. Der Auftrag schrieb einen Zentralbau mit zwei Kuppeln vor, die der Gemeinde von drei Seiten Sicht auf den Altar ermöglichte. Die Wahl des verwendeten Kirchentyps und Baustils entsprang der Unzufriedenheit über das Niveau des Kirchenbaus in den 20er Jahren und über den zu starken Einfluss des gotischen Stils.

Architektonisch wurde die Kirche im neuromanischen Baustil ausgeführt, wenn auch mit Spitzbögen, wobei die Raumwirkung byzantinisch anmutet.

Jacobuskerk

Oude Markt 1