Schwere Schäden in Rheines Partnerstadt
LEIRIA/RHEINE. Das Orkantief Kristin hat in Rheines Partnerstadt Leiria schwerste Schäden verursacht. Zwei Menschen starben am Mittwoch, als der Sturm mit Windstärken über 140 Stundenkilometer über Zentralportugal zog. Hunderttausende Haushalte hatten keinen Strom und oft auch kein Wasser. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, zu Hause zu bleiben. „Der Sturm hat eine tiefe Spur der Zerstörung hinterlassen. Wir haben Katastrophenalarm ausgelöst“, sagte Leirias Bürgermeister Goncalo Lopes.

„Wir tun alles was wir können. Aber das Ausmaß der Schäden und die Auswirkungen auf das Leben der Menschen überfordern unsere Möglichkeiten“, sagte Goncales weiter. Er appellierte an die Regierung in Lissabon, vor Ort zu helfen: „Leiria wird aufstehen, braucht aber heute Hilfe“, so Goncales wörtlich.

Verwüstungen waren im gesamten Stadtbild zu sehen. Viele Bäume waren umgestürzt, ebenso wie Baukräne. Der Sturm ließ Dächer einstürzen, wobei es auch eine Station der Feuerwehr Leiria traf. Besonders schwere Schäden richtete „Kristin“ am Stadion von Leiria an, wo Fassadenteile abgerissen wurden und die Dachkonstruktion schwere Schäden davontrug. www.friendsineurope.com