Viele Rheinenserinnen und Rheinenster in der niederländischen Partnerstadt unterwegs
BORNE/RHEINE. Von der besten Seite zeigte sich Rheines Partnerstadt Borne am Sonntag bei der Traditionsveranstaltung „Borne op zij’n Best“. Mit 56 Akteuren waren die „Living Acts“ wieder sehr gut besetzt. Unter den lebenden Skulpturen waren Teilnehmer aus den Niederlanden, Belgien, der Ukraine und Bulgarien. Die Partnerstadt Rheine war beim Stadtfest wieder sehr gut vertreten.

Der Städtepartnerschaftsverein hatte einen Bus eingesetzt, dessen 80 Plätze sehr schnell ausverkauft waren. Viele Interessenten waren jedoch auch privat in Pkw angereist.

Das Wetter spielte, entgegen vielen Vorhersagen, doch ganz gut mit. Und bis auf einen kleinen Regenschauer konnten die Besucher die Attraktionen bei gutem Wetter erleben. Die lebenden Skulpturen waren im wesentlichen im Gebiet von Alt Borne verteilt. Zwischen den charakteristischen Gebäuden standen die lebenden Statuen, manchmal fast unsichtbar still, und warteten auf den einen Moment, in dem sie zum Leben erwachten. Gerade dieses Spiel zwischen Stille und Bewegung zog immer wieder einen Kreis neugieriger Zuschauer an.



Im Stadtgebiet ging es dagegen lauter und turbulenter zu. Live-Musik auf vielen Plätzen, Mitmach-Aktionen und ein verkaufsoffener Sonntag sorgten für viel Publikum in der Partnerstadt. Mit tausenden Besuchern vor allem aus der näheren Umgebung waren nach Schätzungen von Insidern noch mehr Menschen zu dem Event gekommen als im vergangenen Jahr.

Die Besucher des Städtepartnerschaftsvereins waren gerne einer Einladung des Borner Partnercomitees gefolgt. Im Garten des Bussemaker-Hauses, eines schönen kleinen Textilmuseums in Borne, servierten die Niederländer Kaffee und ein Stück Appeltart für jeden Besucher aus der Partnerstadt. Diese willkommene Stärkung nahmen alle gerne an.
Unterm Strich war es ein gelungener Tag mit vielen abwechselnden und attraktiven Eindrücken, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Mit dem Reisebus erreichten die Rheinenser dann um 18 Uhr schnell und problemlos wieder ihre Heimatstadt. Und der Städtepartnerschaftsverein nahm erfreut zur Kenntnis, dass viele Teilnehmer schon am Sonntagabend bekundeten, im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder dabei zu sein.